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Stadturlaub in Österreich: Zwei Geheimtipps und ein Klassiker

Sommerfrische in Österreich: Kultur entdecken, Burgen und Schlösser besuchen, in Parks und Gärten wieder durchatmen und viel mehr steht auf dem Programm. Wisst ihr schon, welche Stadt ihr als erstes ansteuern werdet? Wir haben (mindestens) zwei Tipps, an die ihr vielleicht nicht gedacht habt und weitere Ideen für den Stadt-Klassiker Wien. Los geht’s!

St. Pölten. © Marketing St. Pölten GmbH / Doris Schwarz-König

Niederösterreich

Das größte Bundesland an der Donau, Niederösterreich, vereint Landschaftsbilder wie Mohnblumenfelder und Wälder, Berggipfel und Flusstäler zu einem idyllischen Ganzen. Auch seine Städte sind immer für eine Überraschung gut. So schafft es beispielsweise Krems an der Donau immer wieder in die Liste der schönsten Städte Österreichs. Dieser Geheimtipp in der Wachau lockt mit unzähligen Weinbergen und zählt mit seiner Altstadt zum UNESCO-Welterbe Kulturlandschaft Wachau. Lasst euch von der Kunstmeile Krems inspirieren und kombiniert euren Ausflug durch die Weingüter mit dem Besuch eines der Stifte und Klöster des Kremstals.

Geheimtipp St. Pölten

Unser eigentlicher Tipp ist die Hauptstadt Niederösterreichs, St. Pölten. Die jüngste Landeshauptstadt ist zugleich die mit dem ältesten Stadtrecht Österreichs und eine Hauptstadt des Barock. Angefangen beim historischen Rathaus, das mit der gegenüberliegenden Franziskanerkirche und dem Landestheater ein Ensemble bildet, aber auch am Riemerplatz und Herrenplatz, überall weht euch bei Stadtspaziergängen der architektonische Geist früherer Jahrhunderte entgegen.

Viehofner See. © Marketing St. Pölten GmbH / Doris Schwarz-König

Von der Altstadt ist es nur ein Katzensprung zum Landhausviertel und in´s moderne St. Pölten, was mehrere Sehenswürdigkeiten bezeugen. Darunter ist das neue Wahrzeichen St. Pöltens, der Klangturm, der mit seinen 77 Metern immer präsent ist. Blickt von seiner Aussichtsplattform auf 47 Metern Höhe auf die Stadt für neue Perspektiven. Auch das Museum Niederösterreich und das markante Festspielhaus St. Pöltens setzen architektonische Akzente. Letzteres ist bedeutender Spielort, der neben Theater und Ballett, Klassik- und Jazzkonzerten vor allem mit Tanzperformances hervorsticht. Im Sommer habt ihr das Vergnügen, eines der Festivals in St. Pölten mitzuerleben, sei es eines der Konzerte beim Barockfestival, oder das Frequency Festival, das seit 2009 nationale und internationale Namen aus Rock, Rap und elektronischen Musikrichtungen vereint.

Im Sommer bietet sich als erfrischende Pause vom Citytrip ein Kurzausflug zu den Viehofner Seen an, die zum Treffpunkt von Stadt und Umgebung werden. Ein kleinerer, aber ebenso beliebter See ist der Ratzersdorfer Badesee. Schwimmen, Tretboot fahren, picknicken – genießt den Moment auf St. Pöltner Art. 

Oberösterreich

Oberösterreich, Land der Sommerfrische ist nicht nur für seine einladenden, glasklaren Seen und Berglandschaften beliebt. Die Landeshauptstadt Linz, auch Stadt der Zukunft genannt, ist vielen ein Begriff und ein lohnenswertes Citytrip-Ziel. Die Kulturhauptstadt Europas 2009 wandelte sich von Industriestandort zu pulsierender Kunststadt. Macht auf jeden Fall Halt am Ars Electronica Center oder am Lentos Kunstmuseum und euch ein eigenes Bild davon. Graffiti-Fans sollten sich keinesfalls Mural Harbor im Linzer Hafen entgehen lassen, wo Europas größte Graffiti und Muralismo Galerie entstanden ist.

Welser Stadtplatz mit Brunnen. © Wels Marketing & Touristik GmbH

Geheimtipp Wels

Aber was ist mit Wels? Die zweitgrößte Stadt Oberösterreichs feiert 2022 ihr 800-jähriges Jubiläum. Über ein paar Monate hinweg findet ein umfangreiches Programm statt, das die lange Geschichte von Wels beleuchtet. So reist ihr beim Kulturprogramm “Oktogon” Monat für Monat mit Aufführungen und Konzerten durch die Welser Jahrhunderte, vorbei an Dichtern und Dramatikern wie Walther von der Vogelweide, Hans Sachs und Beethoven und wagt bei der Schlussveranstaltung einen Blick in die Zukunft. Wenn euer Herz für Museen schlägt, so könnt ihr im Stadtmuseum Wels-Burg noch bis Oktober 2022 die Stadtentwicklung nachverfolgen.

Wels ist auch ein Radsport-Ort. © Tourismusverband Region Wels

Auch jenseits des Jubiläums-Programms findet ihr genug zu sehen und zu erleben. Kunst etwa, im Museum Angerlehner, das aus der privaten Sammlung des Namensgebers entstand und zeitgenössische Kunst mit Schwerpunkt auf österreichische Malerei zeigt oder die Welt der Naturwissenschaften im Welios Science Center, wo ihr alles zu den erneuerbaren Energien der Zukunft erfahrt. Architektur- und Geschichtsliebhaber werden die Innenstadt von Wels lieben. Hier ziehen der Welser Stadtplatz mit Brunnen, 64 Bürgerhäusern, hübschen Fassaden und Arkadenhöfen die Blicke auf sich. Die spätmittelalterlichen Kaufmannshäuser wurden im 16. Jahrhundert mit Renaissance-Arkaden ausgebaut, erhielten Barockfassaden oder wurden im Zuge des Historismus oder des Jugendstils umgebaut und aufgehübscht.

In der Stiftsbibliothek Kremsmünster. © Oberösterreich Tourismus GmbH

Wels und Region sorgen dafür, dass ihr euch in Oasen der Ruhe immer wieder erholen könnt, sei es zentral am Burggarten, sei es in der Naherholungsregion am Fluss Traun. Das nahe Kloster Kremsmünster – das älteste aktive Kloster Oberösterreichs – ist ein geschätztes Kunstdenkmal und lohnendes Tagesausflugsziel. Das imponierende Gesamtkunstwerk des Barock wurde im Jahre 777 gestiftet. Der Baukomplex mit der doppeltürmigen Westfassade und der 50 m hohen Sternwarte ist nicht nur geistliches Zentrum, sondern unter anderem auch Forschungsstätte und Museum. Im Rahmen einer Führung kommt ihr der Geschichte der Himmelbeobachtung und Kremsmünsters besondere Rolle darin näher.

Volksgarten in Wien. © Österreich Werbung / Julius Silver

Der Klassiker: Wien

Kann man Wien jemals unerwähnt lassen? Die Hauptstadt ist immer einen neuen Besuch wert. Sei es um im Café Central oder Café Landtmann in die Wiener Kaffeehauskultur einzutauchen, um den Wiener Ring entlang zu flanieren oder um den nahen Kahlenberg und die Perspektive auf die Stadt zu genießen.

Außenansicht vom Leopold Museum. © Leopold Museum Wien / Ouriel Morgensztern

Mit der permanenten Ausstellung im Leopold-Museumtretet ihr die Zeitreise ins Wien um 1900 an und seht die weltweit umfangreichste Egon Schiele-Sammlung. Weitere bedeutende Künstler, deren Werke im Leopold-Museum gezeigt werden, sind Gustav Klimt, Oskar Kokoschka und Alfred Kubin. Mobiliar und Kunstgewerbe des Jugendstils aber auch Objekte aus Afrika, Asien und Ozeanien sind ebenso Teil der ehemaligen Privatsammlung von Rudolf Leopold, die 2001 ins MuseumsQuartier einzog.

Albertina. © Albertina Museum Wien

Wenn ihr nicht genug von Kunst bekommt, dann auf in die Albertina, wo die Klassische Moderne mit 500 Werken die Wände ziert. Die Dauerausstellung macht einen Rundumschlag von Monet & Co. über Werke der Brücke und des Blauen Reiters und legt einen besonderen Fokus auf die Neue Sachlichkeit. Zum Abschluss könnt ihr euch auf frühe Arbeiten und das experimentelle Spätwerk Picassos freuen. Außerdem erhaltet ihr einen Einblick in die Habsburgischen Prunkräume des Gründers der Albertina. An ihrem zweiten Standort macht die Albertina modern mit der Kunst ab 1945 bekannt.

Hotel Ambassador. © Hotel Ambassador Betriebsgesellschaft mbH

Ähnlich prunkvoll wie die Gründer der Albertina übernachtet ihr selbst im Hotel Ambassador mit klassisch-geschmackvoll eingerichteten Zimmern, die den Wiener Charme aufleben lassen. Seine Geschichte, die sich über 100 Jahre erstreckt, nehmen 10 Themenzimmer auf, die ehemalige Gäste aus Politik und Kultur würdigen. Seine Lage an der Einkaufsstraße Kärntner Straße und die Nähe zu Sehenswürdigkeiten wie Staatsoper, Stephansdom und Hofburg machen die Entscheidung, hier einzuchecken, noch leichter.

Und nun ihr – wo treibt euch euer österreichischer Städtetrip hin?

Titelbild: © Österreich Werbung / Popp-Hackner

Der Artikel wurde in Zusammenarbeit mit Österreich Werbung erstellt. Findet mehr Inspiration auf austria.info.

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