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Roadtrip durch Kalifornien: San Francisco, Yosemite & Big Sur

„California here we come, California…“: nicht nur Fans der Serie The OC kennen diesen Song. Kein kalifornischer Roadtrip wäre wohl komplett, ohne diese Melodie mitzusummen, während ihr die Reichtümer der amerikanischen Westküste ansteuert. Ohne Auto kommt ihr in den Staaten nicht weit – mit Auto habt ihr die ultimative Freiheit und seid nicht an eine größere Stadt gebunden.

Was wäre ein besserer Ausgangspunkt für den perfekten Roadtrip als San Francisco? Schnallt euch an, es geht los!

Golden Gate Bridge, San Francisco. Bild: Unsplash/Joonyeop Baek

San Francisco

Die Flughäfen von San Francisco und Oakland sind beide gleich weit vom Stadtzentrum entfernt. Ob ihr am Flughafen oder in der Stadt ein Auto mietet ist euch überlassen. Dafür dürft ihr auf die berühmten steilen Straßen gespannt sein – die Handbremse ist euer bester Freund. Wenn ihr den Sehenswürdigkeiten ein paar Tage widmen möchtet, solltet ihr neben den üblichen Attraktionen wie Golden Gate Bridge und Pier 39 (der mit den Robben) die Bezirke Casto und Mission ansteuern. Authentisches mexikanisches Essen und schillernde Subkulturen gehen dort Hand in Hand. Eine andere Welt erwartet euch im Chinatown, der größte seiner Art außerhalb von China.

Napa

Weinfelder im Napa Valley. Bild: Pixabay/David Mark

Nach ein paar Tagen in Frisco seid ihr bestimmt bereit, Stadtblocks für Grünflächen einzutauschen. Willkommen im Napa Valley, Heimat des kalifornischen Weins. Quartiert euch in einem der schönen Gästehäuser in Napa oder den umliegenden Städte ein und stellt den Wagen ab. Ihr werdet ihn in den kommenden Tagen eh nicht benötigen (gute Nachrichten für Weintrinker). Der Shuttlebus bringt euch zu zahlreichen Weingütern, wo ihr euch Glas für Glas durchprobieren könnt.

Weingut Robert Mondavi im Napa Valley. Bild: Ella Davis

Ein Anblick sind das Chateau Montelena und das Castello di Amorosa; im Weingut von Robert Mondavi sind die modernistische Architektur und der rennomierte Jahrgang Highlights.

Yosemite-Nationalpark

Blick auf den Half Dome vom Glacier Point, Yosemite-Nationalpark. Bild: Ella Davis

Was als Nächstes kommt, ist unvergesslich. Die Fahrt zum Yosemite-Nationalpark, quer durch Kalifornien wird euch zwar vier Stunden Zeit kosten, aber sobald ihr dort angekommen seid, ist das kaum von Belang. Gewundene Bergstraßen, begrenzt von den höchsten Tannen, Kiefern und Sequoias, die ihr je gesehen habt, bescheren euch eines der schönsten Roadtrip-Erlebnisse jemals. Falls ihr genug Zeit mitgebracht habt, könnt ihr problemlos eine Woche oder länger campen und dem wilden Herzen dieses Naturwunders näher kommen. Diejenigen, die unter Zeitdruck stehen, können auf den Glacier Point fahren und dort die atemberaubendste Aussicht auf das Yosemite-Tal und den Half Dome zu genießen. Zieht euch gut an, es ist frisch in diesen alpinen Höhen.

Auch nachts hören die Wunder und Zeichen nicht auf. Nach dem Sonnenuntergang habt ihr freie Sicht auf den Nachthimmel. Vielleicht habt ihr Lust, das Ganze beim Lagerfeuer auf euch wirken zu lassen?

Sonnenuntergang im Yosemite-Nationalpark. Bild: Ella Davis

Monterey Bay

Wal vor Monterey. Bild: Unsplash/Ilse Orsel

Ein weiterer Kraftakt bringt euch zurück zum Pazifik. Nach vier Stunden erreicht ihr die malerische Küstenstadt Monterey. Monterey Bay ist eines der herausragenden Meeresschutzgebiete der Welt. Seine Uferpromenade ist gesäumt von Galerien und Fischrestaurants, im Monterey Bay Aquarium könnt ihr Seelöwen und Otter beobachten. Das Aquarium ist perfekt für kleine und große Besucher – vor allem mit seiner Quallensammlung.

Quallen im Monterey Bay Aquarium. Bild: Ella Davis

Wer es schafft, früh genug aufzuwachen kann ein Walbeobachtungsboot besteigen, die jeden Tag den Pier verlassen. Je nach Jahreszeit habt ihr die Chance Buckelwale, Delfine und möglicherweise Orcas in ihrem natürlichen Habitat zu erleben.

Carmel-by-the-Sea und Big Sur

Carmel Beach. Bild: Unsplash/Emily Karakis

Unweit von Monterey liegt das charmante Carmel-by-the-Sea. Einer der hübschesten Strände der Westküste lädt dazu ein, in der Sonne die Zeit zu vergessen und den Wellen zu lauschen. Wenn ihr davon gelangweilt seid, dann greift zum Surfbrett. Nicht umsonst ist Kalifornien ein Surfhotspot.

Von Carmel aus zieht sich der Highway 1, allgemein als Big Sur bekannt, gen Süden. Hier beginnt eine der epischsten Fahrten die man sich vorstellen kann. Schier endlos windet sich der Highway ganz nah am Pazifik entlang und bietet euch einen umwerfenden Ausblick nach dem anderen. Kurbelt die Fenster runter, öffnet das Schiebedach und spürt die warme kalifornische Luft. Oder macht einen Halt und fühlt, wie klein und zugleich majestätisch ihr im Angesicht des Ozeans seid. Da Big Sur etwa 70 Meilen lang ist (114 km), ist dies die perfekte Schlussetappe für euren epischen Roadtrip.

Big Sur. Bild: Pixabay/charlesmiller