Peru Machu Picchu

Magisches Peru: 5 Highlights für Entdecker

Auf allen Kontinenten warten magische Traumziele auf Reise-Fans – ob die faszinierende Wüste Namibias, die unvergleichlichen Savannen in Botswana oder das überwältigende Zusammenspiel von Naturschönheit und Kulturreichtum in Südostasien. Auch Lateinamerika wartet mit vielversprechenden Destinationen auf und hält ein besonderes Juwel mit jahrtausendealter Architektur, facettenreichen Kulturen und üppiger Vegetation bereit: Peru. Ein Reiseziel, das nicht ohne Grund stetig an Beliebtheit gewinnt. Euch empfangen neben einer spannenden Melange aus traditionellen Ritualen und modernem Leben in Lima und Cusco natürlich auch die weltberühmten Ruinen der Inka in Machu Picchu und nicht zuletzt kulinarische Genüsse, wie ein Glas Pisco zum traditionellen Fischgericht Ceviche. Geht mit Secret Escapes auf virtuelle Entdeckungstour zu sechs Orten in Peru, die das Land in Südamerika so einmalig machen.

Lima. Bild: iStock/rest

Lima

“Die Stadt der Könige” – wer Peru erkunden will, sollte als ersten Zwischenstopp auf der Reise die Hauptstadt Lima einplanen, die bis heute mit historischen und kulturellen Schätzen aus Zeiten der spanischen Kolonialherrschaft auftrumpft. Zur Einstimmung bewundert ihr die neoklassizistischen Gebäude entlang der Jirón de la Unión, eine Straße für Fußgänger, die die Plaza Mayor mit der Plaza San Martin verbindet. Spielend leicht zeigen euch hier Restaurants, Boutiquen und Cafés die lebensfrohe, moderne Seite Limas inmitten der geschichtsträchtigen Stadt. Nach dem Spaziergang entdeckt ihr in der Pinacoteca Municipal Ignacio Merino beeindruckende Kunstwerke peruanischer Künstler der Moderne. Das Museo de Arte de Lima gibt euch einen eindrucksvollen Überblick der hiesigen Kunstgeschichte von präkolumbischen Epochen bis hin zur heutigen Zeit. Sobald der Appetit auf Kunst und Kultur gestillt ist, widmet ihr euch den gastronomischen Highlights. Ein wahres Paradies für Foodies findet sich auf dem Mercado de Surquillo nahe Miraflores – einem Markt, dessen intensive Aromen, leuchtend bunte Früchte und quirliges Treiben euch in andere Sphären heben. Unbedingt probieren: Camote (Süßkartoffeln), Rocoto (Baumchili) und Ginseng.

Cusco

Die einstige Hauptstadt des Inka-Reiches thront noch heute majestätisch im Hochland der Anden. Cuscos besondere Faszination erwächst aus seiner einmaligen Mischung aus jahrtausendealter Geschichte und europäischen Einflüssen, die sich architektonisch in den Kirchen und Palästen im spanischen Barockstil widerspiegeln. Etwa 20 km entfernt vom Urubamba-Tal, dem heiligen Tal der Inkas, präsentiert sich Cusco selbst als sehenswertes Ausflugsziel, das seit 1983 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist. Startet mit einem Spaziergang zur Plaza de Armas in den Tag, wo euch zahlreiche Möglichkeiten für einen exzellenten peruanischen Kaffee in bester Gesellschaft erwarten. Danach widmet ihr euch dem etwas stärkeren Nationalgetränk Perus, dem Pisco, dem hier sogar ein Museum gewidmet ist. Kulturell interessierte Feingeister finden zudem in der Kathedrale Basílica de la Virgen de la Asunción jede Menge beeindruckender Gemälde und Artefakte der Inka-Kultur.

Regenbogen-Berg (Vinicunca). Bild: Unsplash/McKayla Crump

Ein weiterer Grund, Cusco einen Besuch abzustatten, ist nicht zuletzt die Nähe zum einmaligen Vinicunca, auch Regenbogen-Berg genannt. Die Spitze dieses farbenfrohen Berges ist nicht leicht zu erklimmen, da euch hier schwierige Pfade auf bis zu 5.200 Höhenmetern erwarten – doch wer den Aufstieg schafft, wird mit unvergesslichen Ausblicken reich belohnt.

Puerto Maldonado. Bild: iStock/eugenef

Bis Peru erstreckt sich der Amazonas-Regenwald – unmöglich, der Verlockung eines Besuchs im größten tropischen Regenwald der Welt zu widerstehen. Von Cusco aus ist die Stadt Puerto Maldonado mit dem Flugzeug erreichbar, von der aus euer Abenteuer beginnt. Freut euch auf spektakuläre Erlebnisse wie aufregende Nachtsafaris. Wer einen längeren Aufenthalt im Amazonas-Regenwald plant, sollte einen Ausflug mit dem Kanu zum See Sandoval oder eine Bootsfahrt auf dem Fluss Madre de Dios auf die To-Do-List setzen. Auch ein Besuch der Taricaya-Auffangstation, die zum Schutz der Taricaya-Schildkröten und ihrer empfindlichen Gelege gegründet wurde, lohnt sich. Etwas mehr Nervenkitzel und dabei fantastische Ausblicke versprechen die Baumkronenpfade – hier bewegt ihr euch hoch über dem Erdboden inmitten des lebendigen Dschungeltreibens direkt durch die üppige Vegetation.

Das heilige Tal der Inka

Von Cusco aus begebt ihr euch in Richtung Machu Picchu auf die Spuren der Inka. Zwischen den sanft geschwungenen Ausläufern der Anden im Urubamba-Tal finden sich viele Dörfer, in denen die Einheimischen die jahrtausendealten Traditionen und Bräuche an zukünftige Generationen weitergeben. Hier bieten sich viele Möglichkeiten, diesen Teil des Landes mit seinen Flüssen, Hügeln und archäologischen Stätten zu entdecken – ob zu Fuß, mit dem Kanu, auf dem Rad oder zu Pferd. Erkundet Raqchi mit dem Tempel Wiracocha, dem größten Inka-Bau seiner Art, und seht mit eigenen Augen, warum Chinchero für seine Stoffe bekannt ist. In Písac, einer früheren Bergfestung der Inka, gibt es touristische Angebote, die die Ureinwohner des Dorfes aktiv einbeziehen. Geht den Geheimnissen des weltberühmten Maras-Salzes auf den Grund, das in uralten Salzpfannen durch Verdunstung natürlicher Sole in Maras gewonnen wird, und lernt in der terrassenartigen Moray-Anlage mehr über die hoch entwickelte Landwirtschaft der Inka. Bevor ihr schließlich Machu Picchu erreicht, erwartet euch mit den Häusern und Straßen von Ollantaytambo ein authentisches Beispiel des Lebens der Tawantinsuyu-Epoche.

Machu Picchu. Bild: Unsplash/ Willian Justen de Vasconcellos

Machu Picchu

Als eines der neuen sieben Weltwunder und UNESCO-Weltkulturerbestätte seit 1911 krönt Machu Picchu jeden Peru-Trip nahezu selbstverständlich. Sportliche Urlauber erreichen die Ruinenstadt in den Anden nach einer Wanderung von etwa vier Tagen, wesentlich komfortabler ist die Anreise mit dem Zug – atemberaubende Ausblicke werden in jedem Fall geboten. Auch wenn einige Teile der Anlage in der Vergangenheit restauriert wurden, um die ursprüngliche Architektur besser zeigen zu können, bleibt Machu Picchu voller Mysterien. Neben der historischen Faszination zieht die umliegende Natur, die unter anderem mit Lamas und Alpakas die wohl bekanntesten tierischen Bewohner Perus beherbergt, jeden Reisenden in ihren Bann. Trotz des großen Touristenaufkommens auf dem Gipfel solltet ihr Machu Picchu keinesfalls verpassen. Wer es dagegen etwas ruhiger mag, findet mit Kuelap, Chavin de Huantar und Chan Chan weniger bekannte und dennoch sehenswerte Punkte auf Perus Landkarte.

Titicaca-See. Bild: iStock/saiko3p

Titicaca-See

Der Legende nach erblickte der Sonnengott das Licht der Welt in den seichten Wellen des Titicaca-Sees, aus dem auch die Begründer des altehrwürdigen Inka-Reiches, Manco Capac und Mama Ocllo, entstiegen sein sollen. Der größte Süßwassersee Südamerikas ist zugleich das höchstgelegene befahrbare Gewässer der Welt und befindet sich im Süden Perus an der Grenze zu Bolivien. Seine Umgebung bot Völkern wie den Tiahuanaco, den Collas, den Quechuas und den Aymaras eine Heimat, die die Kultur des Landes entscheidend mitgeprägt haben. Tatsächlich ist bis heute auch der See selbst bewohnt – hier leben die Uru auf schwimmenden Inseln, die aus getrocknetem Totora-Schilf gefertigt werden, aus dem die indigenen Einwohner auch ihre Boote herstellen. Lernt das Leben und die Gebräuche der Uru bei einem Besuch der Inseln Amantani und Taquile kennen, die ihre Besucher mit herzlicher Freundlichkeit, vielen spannenden Geschichten und authentischer Kulinarik begrüßen. Ganz nebenbei genießt ihr an allen Ufern des Sees ein unvergleichliches Panorama, umrahmt von Ruinen, Plateaus und den einmaligen Gipfeln der Anden.