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Inselhopping auf den Philippinen

Die Philippinen, die vor der Ostküste Vietnams im Pazifischen Ozean liegen, sind ein Inselstaat, der aus über 7.000 Inseln besteht. Dank ihrer ruhigen natürlichen Lebensräume, der UNESCO-Weltkulturerbestätten, der entspannten Atmosphäre vor Ort, des fabelhaften Essens und vor allem dank der paradiesischen, abgelegenen Strände, gehören die Philippinen zu einem der aufstrebendsten Reiseziele. Wir nehmen euch mit auf eine erlebnisreiche Insel-Hopping-Tour quer über die zentralsten Inseln der Philippinen. 

Die meisten internationalen Flüge führen euch zur Hauptstadt Manila. Die Philippinen sind jedoch ein Land, das für Inlandsreisen außergewöhnlich gut erschlossen ist. Bucht euch einen Inlandsflug nach Cebu, wo euer Abenteuer wortwörtlich in See sticht. Am Ende der Reise werden wir Cebu noch ein bisschen genauer kennenlernen – aber fürs Erste schnappen wir uns ein Jeepney und fahren zum Pier. Mit dem Boot geht es nach Bohol – der größten Insel der Philippinen. 

Bohol

Wenn die Fähre einläuft, werden euch schon die ersten Einheimischen begrüßen und mit dem Gepäck helfen. Springt auf den Rücksitz eines Tuk Tuks und fahrt schnell zu eurer Unterkunft, wir haben in den nächsten Tagen viel vor. Die Philippinen lassen sich am besten mit einem Roller erkunden – aber wenn ihr euch auf dem Rücken eines Motorrads unsicher fühlt, gibt es genügend öffentliche Busse und lokale Jeepneys, um von A nach B zu kommen. Die wohl größte Attraktion auf Bohol ist die Gegend, die als Chocolate Hills bekannt ist. Es handelt sich hierbei um eine geologische Formation grüner Hügel, die sich in der Trockenzeit kakaobraun verfärben. Der Anblick ist atemberaubend, auch wenn der Name für Naschkatzen etwas irreführend ist. 

Chocolate Hills auf Bohol. Bild: Ella Davis

Nachdem ihr euch an den Schokohügeln gesättigt habt, könnt ihr mit dem Fahrrad zu einem kleinen Versteck fahren, das als Koboldmaki-Schutzgebiet in Corella bekannt ist. Koboldmakis sind kleine, nachtaktive Tiere, die zur Familie der Primaten gehören und auf den Philippinen beheimatet sind. Diese handflächengroßen Tierchen haben unglaublich große Augen, die sie zu einem der süßesten Wesen machen, die ihr jemals sehen werdet (trotz hohem Niedlichkeitsfaktor bitte nicht mit nach Hause nehmen). Bevor die Sonne untergeht könnt ihr euch in den Wellen abzukühlen und die leuchtenden Farben des Sonnenuntergangs genießen. Lasst den Tag in einer örtlichen Bar bei ein paar Cocktails ausklingen. Wie wär’s zum Beispiel mit der Canopy Bar, die sich hoch über dem Loboc-Fluss befindet und zum Resort „Nuts Huts“ gehört? Umgeben von üppigem Dschungel ist dies die perfekte Location, nach einem Sightseeing-Tag bei einem kühlen San Miguel Light zu verweilen. 

Kobodmaki. Bild: Getty/Andrea Blesakova

Doch das war’s noch nicht mit Bohol – steigt am zweiten Tag in einen öffentlichen Bus und fahrt runter nach Panglao, dem südlichsten Zipfel der Insel. Hier werdet ihr mit dem atemberaubenden Alona Beach belohnt, dem perfekten Ort zum Tauchen und Schnorcheln und einem pulsierenden Nachtleben.

Alona Beach, Pangloa. Bild: Getty/holgs

Siquijor

Heute geht’s auf eine neue Insel – wir nehmen Kurs auf Siquijor. Von Bohol erreicht ihr die traumhafte Insel nach einer etwa 4-stündigen Bootsfahrt. Gönnt euch ein bisschen Luxus und checkt im Coco Grove Beach Resort ein. Das Resort umrundet einen puderweißen Sandstrand und sorgt für die perfekte Erholung eures Philippinen-Aufenthaltes. Wenn ihr das Glück habt, während örtlichen Fiestas hier zu sein, solltet ihr all eure Energie für den Abend aufsparen. Hier wird bis tief in die Nacht gefeiert. Für kulinarische Highlights sorgt das im Baumhaus-Stil errichtete Restaurant Baha Ba’r. Begleitet von stimmungsvoller Akustik-Musik und köstlichem Essen, erwartet euch hier ein einzigartiges Ambiente. Von gebratenem Sesam-Thunfisch, zu Curry-Bowls und exotischen Smoothies gibt es hier alles was das Herz begehrt. 

Baha Ba’r. Bild: Facebook

Negros 

Nach dieser erholsamen Auszeit stecht ihr wieder in See und nehmt Kurs auf Dumaguete, der Hauptstadt der Insel Negros. Die Stadt ist der perfekte Ausgangspunkt, um einen Tagesausflug nach Apo Island zu machen, bekannt für ihr Schildkröten-Schutzgebiet. Sie gilt aber auch als einzigartiger Tauchspot, also zieht Masken und Flossen an und freut euch darauf mit Meeresschildkröten inmitten von schillernden Korallenriffen und Fischen zu schwimmen. Sobald ihr wieder an Land seid, könnt ihr euch ins Nachtleben von Dumaguete stürzen und euch bei einem köstlichen Essen an der Küste stärken. Hier findet ihr mit Sicherheit einige lokale Bars, um den ereignisreichen Tag ausklingen zu lassen.

Schildkröte. Bild: Ella Davis

Oslob (Cebu) und Sumilon-Insel

Nachdem ihr die Nacht in Dumaguete durchgefeiert habt, könnt ihr am späten Nachmittag eine Fähre zurück nach Cebu nehmen. Fahrt nach Oslob und verbringt einen entspannten Nachmittag am Strand und genießt mit den Einheimischen ein Barbecue im Freien. Stellt euch für den nächsten Morgen früh den Wecker, denn in Oslob wartet eines der größten und majestätischsten Giganten des Ozeans auf euch: der Walhai.

Walhai. Bild: iStock/MaxTopchij

Nur wenige Meter von der Küste entfernt ernähren sich diese gigantischen Geschöpfe von Fängen der Fischerboote. Touristengruppen können hier ins Wasser gehen und neben den Walhaien im Meer schwimmen. Obwohl dieser Ort zur gewöhnlichen Wanderroute des Walhais gehört, sollte es Reisenden jedoch bewusst sein, dass er vor allem durch das Füttern der Menschen angelockt wird. Ob ihr euch also dafür entscheidet mit ihnen zu schwimmen oder nicht, eines ist sicher – sie verdienen unsere höchste Bewunderung und unseren Respekt. Wenn ihr zurück aus dem Wasser seid und den unglaublichen Anblick dieser gigantischen Lebewesen verdaut habt, nehmt ihr euch am besten ein Taxi und fahrt zu den Kawasan-Falls – ein natürlicher Wasserpark mit Wasserfällen, Pools, Flößen und einer exotischen Dschungel-Landschaft. Lasst euch vom mächtigen Strahl der Wasserfälle massieren oder springt an einem Seil wie Tarzan in die türkisfarbenen Lagunen.

Kawasan-Falls. Bild: Ella Davis

Für einen letzten Entspannungs-Tag kann die Insel Sumilon von Oslob aus bequem mit einem kleinen Privatboot erreicht werden. Sumilon ist bekannt für seine weiße Sandbank, die bei Ebbe freigelegt wird, und das umliegende kristallklare Wasser, das sich perfekt für ein erholsames Bad eignet. Paradiesisch.

Sumilon. Bild: Getty/Jacob Maentz

Cebu City

Eine Busfahrt zurück nach Cebu City bringt uns zum Ende dieser kurzen Inselhopping-Tour auf den zentralen Inseln der Philippinen. Um euren ereignisreichen Aufenthalt perfekt ausklingen zu lassen, empfehlen wir im STK ta bai! at Paolito’s Seafood House eure Geschmacksnerven auf Hochtouren zu bringen. Probiert unbedingt das Krabbencurry – es ist ein Gedicht!