Gran Canaria

Gran Canaria – eine ganze Welt auf einer Insel

Gran Canaria, die drittgrößte Insel der Kanaren, verzaubert ihre Urlauber seit jeher mit ihrer Vielfältigkeit. Von malerischen Küstenorten, abgelegenen Bergdörfern, wüstenhaften Canyons und traumhaften Sandstränden mit ausgedehnten Dünenfeldern bis hin zu vulkanischer Landschaft hat die Insel so einiges zu bieten. Wir stellen euch die schönsten Highlights und versteckte Schätze inmitten grüner Natur und beeindruckender Berglandschaft vor.

Buchten, Vulkangestein & goldener Sandstrand

In Gran Canaria gibt es Strände für jeden Geschmack: Kleine, verträumte Buchten, einsame Strände, weitläufige, belebte Sandstrände und dunkler Sand und Vulkangestein. Während im Süden der Insel die breitesten Strände mit ruhigem Wasser und hellem Sand auf euch warten, überraschen die Strände im Norden mit Buchten, Vulkansand und mehr Wellen und Wildnis. Dank Gran Canarias beneidenswertem Klima, einem ewigen Frühling, laden Sand und Meer das ganze Jahr über zum Erholen ein.

Dünen von Maspalomas, Bild: Gran Canaria

Als einer der schönsten Strände Gran Canarias gilt der Playa de Maspalomas. Dort, wo die Wüste auf das Meer zu treffen scheint und der feinsandige Traumstrand auf 6 km Länge eine atemberaubende Naturkulisse geschaffen hat, dehnen sich die Dünen von Maspalomas zu bis zu 20 m hohen Sandbergen aus. Der Ort ist zudem für seinen alten Leuchtturm bekannt, der sich am Ende des langen Sandstrandes erhebt, wo der Playa del Inglés beginnt.

Wer den perfekten Mix aus Entspannung und pulsierendem Stadtleben sucht, ist am Playa de las Canteras richtig aufgehoben. Anders als die üblichen Hauptstadtstrände ist dieser ein echtes Juwel. Hier findet ihr wohltuende Erholung, aufregenden Wassersport, Shopping und Nachtleben an einem Ort. Wer es dann doch lieber etwas ursprünglicher will, findet direkt nebenan einen unauffälligen Strandabschnitt. Wild und natürlich präsentiert sich der Playa del Confital mit perfekten Wind- und Wasserbedingungen für sämtliche Sportarten. Ausgezeichnet mit der blauen Flagge für eine hervorragende Wasserqualität, ist dieser Strand ein wahrer Geheimtipp.

Playa de las Canteras, Bild: Gran Canaria

Abseits der Touristenhochburgen liegt der ursprüngliche Strand Playa de Tasarte, der durch seine raue Atmosphäre und imposanten Felslandschaften besticht. Alleine die Anfahrt entlang einer serpentinenreichen Strecke ist bereits ein Abenteuer. Der naturbelassene Strand besteht ausschließlich aus Steinen und strahlt durch seine ruhige Lage ein authentischen Flair aus. Lasst euch einen Besuch im alteingesessenen Restaurant Olivia nicht entgehen und genießt lokale Spezialitäten.

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Kulturreichtum, so weit das Auge reicht

Ob historische Altstädte, beeindruckende Architektur oder archäologische Stätten – an kulturellen Highlights fehlt es Gran Canaria nicht. Die Insel ist abseits von den lebhaften touristischen Zentren gesäumt von verträumten, traditionellen Dörfern im Landesinneren. 

Ganz besonderen Charme versprüht der Ort Tejeda, der zu Recht zu den “Los pueblos más bonitos de España”, den schönsten Dörfern Spaniens, gehört. Inmitten einer Landschaft voller Schluchten im Schatten des Berges Roque Nublo, dem Symbol der Insel, ist Tejeda eine wahre Ruheoase. Weiße Häuser, umgeben von Mandelbäumen, terrassenförmig angelegte Getreidefelder, Obstplantagen und Gemüsegärten sowie zahlreiche Restaurants, Bars und Shops in den Gassen der Altstadt lassen euch diesen Ort nicht so schnell vergessen.

Tejeda, Bild: Gran Canaria

Die Kulturlandschaft von Risco Caído gehört zu den archäologischen Vermächtnissen der Insel und wurde aufgrund ihres historischen Werts zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Hier finden sich in einer weitläufigen Bergregion Terrassenfelder, Wegenetzwerke und Höhlensiedlungen der prähistorischen Inselkultur, die sich bis zur Ankunft der ersten Spanier im 15. Jahrhundert ohne äußere Einflüsse entwickelt haben.

Eine der Top-Sehenswürdigkeiten Gran Canarias findet ihr im Ort Arucas, westlich von Las Palmas gelegen. Die beeindruckende Architektur der Pfarrkirche San Juan Bautista erstrahlt schon von weitem: Verschnörkelte Ornamente, imposante Rundfenster, schmale Säulen und kleine Türmchen zieren die Außenfassade der Kirche. Das dunkle Gestein wurde aus erkalteter Lava gewonnen.

Ob im Norden der Insel nahe Arucas oder im Süden, hier entdeckt ihr unsere Hotels auf Gran Canaria.

Aktive Auszeit in atemberaubendem Panorama

Gran Canaria eignet sich perfekt für eine aktive Erkundung. Wie wäre es beispielsweise mit einer Speedboot-Tour oder einer gemütlicher Katamaranfahrt entlang der Südküste, bei der ihr von Bucht zu Bucht schippert, ab und zu ins kühle Nass springt und die kanarische Sonne entspannt auf dem Wasser genießen könnt? Mit etwas Glück sichtet ihr ein paar Delfine, die gerne in der Abenddämmerung vor der Küste erscheinen. Auch Surfen wird auf Gran Canaria großgeschrieben, da sich ganzjährig perfekte Bedingungen, angenehme Wassertemperaturen und eine urbane Surfkultur mit diversen Spots bieten.

Surfer auf dem Wasser, Bild: Gran Canaria

Doch gerade die Vielseitigkeit ist es, warum viele Reisende Gran Canaria so schätzen. Wer sich auf oder im Wasser nicht so wohl fühlt, begibt sich geradewegs in die wüstenartigen Gebiete, umgeben von Kakteen und Sukkulenten. Wagt eine aufregende Jeeptour oder reitet auf einem Kamel durch die atemberaubende Landschaft.

Roque Nublo, Bild: Gran Canaria

Auch Wanderliebhaber werden hier auf ihre Kosten kommen. Tiefe Schluchten, versteckte Buchten, weitläufige Felder und beeindruckende Felsformationen – die Insel wird nicht grundlos als Miniaturkontinent bezeichnet. Die schönsten Wanderwege findet ihr im Herzen der Insel, im bergigen Inland. Zu den beliebtesten Routen zählt die Wanderung zum Roque Nublo, dem Wahrzeichen Gran Canarias. Auch eine Tour vom Plateau Mirador del Sargento hinaus zum schönsten Aussichtsgipfel der Insel, dem Altavista, ist eine Empfehlung und wird mit Blicken auf Berge und Meer belohnt.

Naturschauspiele zwischen Dünen, Bergen & Meer

Gran Canaria kann viel mehr als nur Sonne, Strand und Meer: Wilde Natur, unvergleichliche Landschaften und imposante vulkanische Monolithen im Herzen der Insel sorgen für unvergessliche Momente. 

Im Jahr 2005 wurde ein Drittel der Insel zu einem Biosphärenreservat der UNESCO erklärt, da sie Naturschätze von außergewöhnlichem Wert besitzt. Dieses einmalige Ökosystem, das über 100 Blumen und Pflanzen und über 500 Tiere beheimatet, erstreckt sich über eine Gesamtfläche von rund 100.500 Hektar. Im Naturpark Tamadaba sowie im Park Inagua liegen die am besten erhaltenen kanarischen Ur-Kiefernwälder; letzterer ist zudem Refugium des Teydefinks, einem kleinen Vogel, der nur auf dieser Insel vorkommt.

Landesinnere von Gran Canaria, Bild: Gran Canaria

Mit dem Pico de las Nieves befindet sich der wohl bekannteste Berggipfel der Insel genau im Zentrum. Hier ist das landschaftliche, vulkanische Erbe zum Greifen nah, denn der erloschene Vulkan bietet fantastische Aussichten auf die zerklüftete Berglandschaft, die Pinienwälder, den Ozean und die benachbarten Kanareninseln. Der nahegelegene Morro de la Agujereada gilt als der höchste Punkt Gran Canarias und ist mit seinen skurrilen Formationen ein beliebtes Fotomotiv. 

Zuletzt solltet ihr euch bei Nacht eine Sternbeobachtung nicht entgehen lassen, denn die Kanarischen Inseln und vor allem Gran Canaria sind weltweit für die hervorragenden Bedingungen und die Qualität der Himmelslandschaften bekannt. Dank geringer Luft- und Lichtverschmutzung hat die UNESCO die Insel offiziell zur Starlight-Destination ernannt.

Sternenbeobachtung, Bild: Gran Canaria

Dieser Artikel wurde in Kollaboration mit dem Fremdenverkehrsamt Gran Canaria erstellt.

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