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Elbflorenz: Highlights der Kulturstadt Dresden

Florenz an der Elbe, Stadt des Barock, Hochburg für Kunst und Kultur: Mit der perfekten Mischung aus geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten, einem vielfältigen Unterhaltungsangebot und wahren Naturschätzen gehört Dresden zu einer der abwechslungsreichsten Städte Deutschlands. Die sächsische Landeshauptstadt an der Elbe hat neben ihrer bewegten Geschichte und ihren majestätischen Sehenswürdigkeiten aber auch noch einiges mehr zu bieten. Wir zeigen euch die wichtigsten Must-Sees, die ihr bei eurem Dresden-Aufenthalt nicht missen solltet. 

Frauenkirche am Neumarkt. Bild: iStock

Die geschichtsträchtige Altstadt

Die wiedererbaute Frauenkirche am Neumarkt bildet das Herzstück von Dresden. Nachdem sie im zweiten Weltkrieg zerstört wurde, öffnete sie 60 Jahre später mit Hilfe von weltweiten Spenden und nach einem jahrelangen Wiederaufbauprojekt ihre Türen. Bei der Rekonstruktion wurden Teile der originalen Steine aus den Trümmern an exakt der gleichen Stelle eingebaut. Die Verbindung zwischen hellen und dunklen Steinen in der Fassade der Frauenkirche macht dieses mächtige Bauwerk noch ein bisschen besonderer. Hinter den Türen erwartet euch ein prunkvoller Anblick mit einem magischen Deckengemälde. Und auch der Kuppelaufstieg zur 67 m hohen Plattform lohnt sich. Bei diesem malerischen Panoramablick liegt euch Dresden wortwörtlich zu Füßen.

Die Semperoper sollte bei eurem Städtetrip auf jeden Fall auf der Agenda stehen. Sie sieht nicht nur in der Radeberger-Werbung wunderschön aus – auch live und in Farbe versetzt sie einen in Staunen und gilt nicht umsonst als eines der schönsten Opernhäuser weltweit. 

Semperoper. Bild: iStock

Der Zwinger ist eines der bedeutendsten Bauwerke des Spätbarocks und gehört neben der Frauenkirche zu einem der wichtigsten Must-Sees in Dresden. Die grüne Parkanlage, umgeben von einem architektonischen Meisterwerk, vermittelt zu jeder Jahreszeit einen einzigartigen Charme, der einen guten Einblick darüber gibt, wie geschichtsträchtig die Stadt ist. Darüber hinaus beherbergt der Zwinger die berühmte Gemäldegalerie Alte Meister mit der Sixtinischen Madonna

Katholische Hofkirche. Bild: iStock

Die Liste der Dresdner Sehenswürdigkeiten ist lang, doch glücklicherweise liegen die meisten von ihnen nah beieinander. Wie wäre es mit einem Ausflug zum Residenzschloss, eines der ältesten Gebäude Dresdens? Direkt nebenan befindet sich die Kathedrale, auch bekannt als Katholische Hofkirche. Diese ist der größte Kirchenbau Sachsens. Von hier sind es nur ein paar Meter zur Brühlschen Terrasse, die auch „Balkon Europas“ genannt wird. Einst wurde sie als privater Lustgarten des Grafen Brühl angelegt. Neben dem exklusiven Blick auf die Elbe und die gegenüberliegenden Elbwiesen, findet ihr hier Zugang zur Festung Dresden, zur Kunstakademie und zum Albertinum, das die Galerie Neue Meister und die Skulpturensammlung beherbergt.

Denkmal August der Starke. Bild: GettyImages

Auf der gegenüberliegenden Elbseite, am Fuße der Augustusbrücke, thront der Goldene Reiter auf seinem Lipizzanerhengst. Das Denkmal symbolisiert den sächsischen Kurfürsten Friedrich August I., bekannt als August der Starke. Die nordöstliche Richtung der Statue bezieht sich auf das Königreich Polen, dessen Krone er sich 1697 sicherte. Zudem weist August der Starke seinen Weg in die Innere Neustadt, das ursprünglich älteste Viertel der sächsischen Hauptstadt, das im 17. Jahrhundert einem verheerenden Brand zum Opfer fiel und unter August dem Starken als „Neue Königsstadt“ wiedererrichtet wurde. 

 Kunsthofpassagen in der Neustadt. Bild: iStock

Kunst und Kultur in der modernen Neustadt 

Die Dresdner Neustadt befindet sich nördlich der Elbe und gilt heutzutage als hippes Szeneviertel. Der reizvolle Wechsel von engen Gassen, restaurierten und alten Häusern, verwinkelten Hinterhöfen und moderner Streetart bildet einen völligen Kontrast zur historischen Altstadt. In dem alternativen Viertel reihen sich Restaurants, Bars und Cafés aneinander. Auf eurer Erkundungstour durch die bunte Neustadt solltet ihr unbedingt einen Abstecher in die Kunsthofpassagen einlegen und die interessante Architektur vereint mit schrillen Farben und Formen, sowie rustikalen Kunsthandwerksläden begutachten. 

Dresden verfügt über ein ausgiebiges Kulturprogramm. Eine besondere Anlaufstelle für Konzert- und Filmbegeisterte sind dahingehend die alljährlichen Dresdner Filmnächte am Elbufer. Das Open-Air Kino- und Konzertfestival an den Neustädter Elbwiesen glänzt neben dem ausgewählten Sommer-Programm mit seiner einmaligen Aussicht auf die weltberühmte Silhouette der Dresdner Altstadt.

Terrassenufer Dresden. Bild: iStock

Erkundungstour auf der Elbe

Das ehemalige Weltkulturerbe Dresdner Elbtal ist trotz Titel-Aberkennung, die aufgrund eines Brückenbaus einherging, wunderschön anzusehen. Die historischen Meisterwerke samt Brücken lassen sich besonders gut vom Wasser aus begutachten. Auf dem Weg könnt ihr die drei Elbschlösser bewundern, die sich an den Elbhängen inmitten grüner Natur malerisch aneinander reihen. Eine Dampferfahrt auf der Elbe ist doch mal eine Sightseeing-Tour der besonderen Sorte, oder?

Ihr könnt allerdings auch ein anderes Gefährt wählen, um die Highlights der Stadt zu erkunden. Ob diese jedoch weniger wackelig sind… Was in London die großen, roten Busse übernehmen, könnt ihr in Dresden aus einem Trabi erleben. Wem das allerdings nicht geheuer ist, kann sich natürlich auch klassisch ein Fahrrad ausleihen. Empfehlenswert ist hier beispielsweise eine Radtour zum Blauen Wunder. Die Brücke schmiegt sich malerisch an die Elbhänge und verbindet die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz. Von hier ist es nicht weit zum Villenviertel Weißer Hirsch, das ihr gut mit der Standseilbahn erreicht. Belohnt werdet ihr mit einem wunderschönen Rundumblick auf das Dresdner Elbtal.

Großer Garten. Bild: GettyImages

Natur pur in Dresden und Umgebung

Neben den historischen Gebäuden bietet Dresden auch diverse Highlights, die Natur-Liebhaber verzaubern. Dementsprechend sollte auch der Große Garten auf der To-Do-Liste eures Dresden-Trips stehen. Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um den größten Park von Dresden, der im 17. Jahrhundert seinen barocken Ursprung findet. Ihr könnt das um 1680 errichtete Sommerpalais bewundern, mit der Parkeisenbahn fahren, einen exotischen Ausflug in den Botanischen Garten machen oder einfach nur durch die weitläufige Parkanlage schlendern. 

Eins sei verraten: für idyllische Wanderwege, atemberaubende Aussichten und Natur pur muss man nicht immer weit reisen. Bestes Beispiel ist das etwa 30 km südöstlich von Dresden liegende Elbsandsteingebirge, auch bekannt als Sächsische Schweiz. Der Name ist Programm, denn hier erwarten euch spektakuläre Felsformationen und grüne Wälder, deren Weite ihr von herrlichen Aussichtspunkten genießen könnt. Einen fantastischen Panoramablick bietet euch die etwa 76 m lange Brücke der Bastei.

Sächsische Schweiz – Basteibrücke. Bild: GettyImages

Dresden ist der Beweis dafür, dass man für geschichtsträchtige Bauwerke, erlebnisreiche Ausflüge in ruhiger Natur vereint mit modernem Szeneviertel, keine Grenzen überschreiten muss. Auch Deutschland hat wundervolle Schätze zu bieten. Verschafft euch am besten selbst einen Eindruck davon und erkundet das vielfältige Florenz an der Elbe.