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Blick durchs Schlüsselloch: ElisabethHotel Premium Private Retreat

Die letzten Monate waren für uns in der Reisebranche sehr prägend. Auch wenn uns bewusst ist, dass für viele von euch das Reisen vielleicht noch nicht im Vordergrund steht, wollen wir euch in unserer Reihe „Blick durchs Schlüsselloch“ zeigen, was für Maßnahmen unsere Hotelpartner ergreifen, damit ihr wieder eine entspannte und erholsame Zeit im Urlaub verbringen könnt. Wir fragen einige unserer beliebtesten Hotels, wie sich Corona auf ihr Geschäft ausgewirkt hat und worauf sie sich am meisten freuen.

Heute sprechen wir mit Sebastian Moigg, Marketing- & Operationsmanager des ElisabethHotel Premium Private Retreats im Zillertal. 

Seelandschaft im Zillertal. Bild: Gettyimages

Worin besteht Ihre derzeitige Rolle?

Ich kümmere mich zusammen mit meiner Familie, im Besonderen mit meiner Schwester Sophia, um das Wohl unserer Gäste im ElisabethHotel. Meine Hauptbeschäftigungen sind der Vertrieb und die Vermarktung und die Organisation der täglichen Abläufe im Hotel. So bin ich gleichzeitig Ansprechpartner für Mitarbeiter*innen und Gäste. Abends bin ich stets im Service anzutreffen. 

Bild: ElisabethHotel Premium Private Retreats

Wie waren die letzten zwei Monate für Sie?

Zu Beginn standen wir vor der Herausforderung, unsere Betriebe sofort zu schließen – normalerweise erfolgen Schließungen vor den Betriebsferien immer sehr koordiniert und mit Vorbereitung. Dank unserer geübten Mitarbeiter*innen haben wir alles schnell und kontrolliert über die Bühne gebracht.

Bild: ElisabethHotel Premium Private Retreats

Wir haben die Zeit im Lockdown für Dinge genutzt, die sonst zu kurz kommen, z.B. mit der Familie kochen oder Brot backen. Wir führten viele Gespräche mit Gästen und entwickelten neue Aktionen. Als dann die positive Nachricht kam, dass Grenzen und Hotels öffnen dürfen, ging alles sehr schnell. Jeder freute sich mitzuhelfen, alle Empfehlungen und ihre Umsetzung wurden besprochen. Wider Erwarten hat sich in diesem Zuge auch die Marktnachfrage zügig stabilisiert und wir sind der ersehnten Normalität ganz nahe.

Bild: ElisabethHotel Premium Private Retreats

Wie bereiten Sie sich auf die neue Normalität vor?

Wir versuchen unseren Gästen, unter Einhaltung der Hygieneempfehlungen des österreichischen Gesundheitsministeriums, so viel Normalität wie möglich zu bieten. In den ersten Wochen seit Saisonstart hat sich gezeigt, dass dies durch Eigenverantwortung von unseren Gästen und Mitarbeitern sehr gut funktioniert. Alle Hotelleistungen stehen wieder zur Verfügung.

Zillertaler Landschaft. Bild: Gettyimages

Wie sieht die Umsetzung vor Ort aus?

Im ganzen Hotel gilt ein Mindestabstand von einem Meter zwischen Personen, welche nicht im gemeinsamen Haushalt leben. Bei der Nutzung unseres Buffetbereichs gilt es vorab die Hände zu desinfizieren oder Einmalhandschuhe zu verwenden. Auch unsere sieben Saunen dürfen beispielsweise nur von Personen des gleichen Haushalts zugleich benutzt werden.

Bild: ElisabethHotel Premium Private Retreats

Wie stellen Sie sicher, dass Gäste bei ihrem Aufenthalt sicher sind?

Für unsere Gäste hat sich wenig verändert. Wir sind alle sensibilisiert, unsere Hände fortwährend mit Seife zu waschen oder zu desinfizieren. Hierfür stehen genügend Spender in allen Bereichen zur Verfügung. Alle Mitarbeiter*innen sind geschult und bemüht, alle Hygieneempfehlungen umzusetzen.

Bild: ElisabethHotel Premium Private Retreats

Konnten Sie etwas Positives aus dieser Krisensituation ziehen?

Es freut sich gefühlt jeder, wieder unter Leute zu kommen und es sich gut gehen zu lassen. Urlaub in Eigenanreise gibt den Menschen Sicherheit, sie suchen bevorzugt wieder Orte auf, denen sie vertrauen.

Haben Sie einen Geheimtipp für unsere Mitglieder?

Viele meiner besten Erinnerungen spielen sich in den Bergen ab. Darunter sind viele besondere Momente mit den Liebsten in atemberaubender Natur, das Erlebnis von unendlichen Weiten, wohlverdiente Ruhe auf einem meiner liebsten Raststätten in den Bergen.

Zillertaler Berge. Bild: Gettyimages

Wohin reisen Sie selbst als Nächstes?

Meist zieht es mich zweimal jährlich in die Ferne, bevorzugt um andere Kulturen kennenzulernen,  besondere Orte aufzusuchen oder Berg- und Naturlandschaften zu erleben. Derzeit bereitet es mir allerdings die größte Freude, das Nahe zu erkunden – es gibt unendlich viel zu sehen!