Banner Copenhagen

48 Stunden in Kopenhagen: Hohe Kunst vs. Streetfood

Kopenhagen hat gegenüber seinen skandinavischen Nachbar-Hauptstädten beim Coolness-Faktor klar die Nase vorn. Design, lebendiger City-Flair und eine gemütliche Mischung aus Kopfsteinpflasterstraßen, Handwerksstudios und Industriebars machen Kopenhagen zum perfekten Ziel für einen Wochenendtrip. Damit ihr bei einem kurzen Aufenthalt die Zeit optimal nutzt, haben wir euch die sehenswertesten Orte zusammengestellt, um Kopenhagen von seiner aufregendsten Seite zu erleben.

Tag 1

Startet euren ersten Tag in Kopenhagen in der Torvehallerne am Bahnhof Nørreport, die als größter Foodmarket und Gastro-Hotspot der Stadt gerade bei den Kopenhagenern sehr beliebt ist. Hier gibt es an mehr als 60 Ständen nicht nur fangfrischen Fisch, Gemüse und Fleisch zu kosten. Auch exotische Gewürze, Kaffee, Macarons und dänische Delikatessen von der Insel Bornholm solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Wie wäre es mit einem leckeren Smørrebrød? Anschließend schlendert ihr mit einem Kaffee von The Coffee Collective in der Hand Richtung Süden durch die Stadt, vorbei an der Universität und entlang einer der längsten Einkaufsstraßen Europas: Strøget.

Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen. Bild: GettyImages

Der Vergnügungs- und Erholungspark Tivoli macht seinem Hype alle Ehre. Die traditionellen Karussells inmitten blühender Gärten und Sitzgelegenheiten im Freien machen diesen alten Vergnügungspark bei schönem Wetter zu einem bezaubernden Ziel am Nachmittag. Wenn ihr Glück habt, findet sogar ein Konzert oder eine Show statt. Direkt neben Tivoli befindet sich das Ny Carlsberg Glyptotek Kunstmuseum, das auf jeden Fall einen Besuch wert ist, nicht zuletzt, weil das Gebäude selbst unglaublich schön ist. Den Wintergarten mit seinem Atrium gen Himmel möchte man am liebsten gar nicht mehr verlassen. 

Rundet den Tag in Nørrebro ab, einem angesagten und multikulturellen Viertel mit coolen Bars, Restaurants und Second-Hand-Läden. Die Ravnsborggade liegt nahe des Wassers und lohnt sich allein wegen seiner charmanten Flohmärkte und Antiquitätenläden – authentische Reisemitbringsel garantiert! Im Kind Of Blue oder im Gavlen könnt ihr verschiedene Biere probieren, bevor ein köstliches Dinner in gemütlicher Atmosphäre im 20a euren Tag perfekt abrundet.

Nyhavn, Kopenhagen. Bild: GettyImages

Tag 2

Der zweite Tag beginnt im farbenfrohen Nyhavn, der durch Fotos wahrscheinlich bekannteste Ort in Kopenhagen. Der Hafen ist zwar relativ touristisch und ein Besuch in den umliegenden Cafés oder Restaurants daher weniger empfehlenswert, aber es ist einen kurzen Abstecher wert, um die malerischen, farbenfrohen Häuser zu fotografieren. Spart euch den Umweg zur Kleinen Meerjungfrau oder eine der angebotenen Hafenrundfahrten. Mietet euch stattdessen ein Fahrrad, mit dem ihr am Wasser entlang Richtung Christianshavn die Schönheit Kopenhagens erleben könnt.

Nehmt euch genügend Zeit, um Christiania zu erkunden – Kopenhagens mit Abstand einzigartigste Gegend. Diese freie Nachbarschaft hat mehr zu bieten als nur alte Militärkasernen und Hippies. Die Mischung aus selbstgebauten alternativen Häusern, Werkstätten, Kunstgalerien und Musikszenen könnt ihr während eines Spaziergangs bestaunen (befolgt dabei die Regeln, die am Eingang ausgeschildert sind). Anschließend geht es weiter zum Street Food Market, wo ihr Lebensmittel und Köstlichkeiten aus aller Welt findet. Von hier aus habt ihr übrigens auch den besten Blick auf das Opernhaus.

Straße in Christiania. Bild: Getty Images

Fahrt mit dem Fahrrad weiter nach Westen in die aufstrebende Hipster-Gegend von Vesterbro, wo ihr erstaunliche Street Art mit trendigen Geschäften, Bars und Restaurants findet. In Vesterbro befindet sich Kødbyen, das Schlachthofviertel von Kopenhagen. Was früher nur ein Fleischmarkt war, ist heute voller Bars, Clubs und bekannter Restaurants. Hier könnt ihr euren Aufenthalt in Kopenhagen mit leckerem Essen, Getränken und guter Gesellschaft hervorragend beenden und die letzten tage Revue passieren lassen.

Street Food Market, Kopenhagen. Bild: Polse Kompagniet